Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Raupach wurde bei der Vollversammlung  der Jugendfeuerwehren einstimmig in seinem Amt bestätigt. Matthias Eidloth von der Feuerwehr Hesselbach rückt als Stellvertreter für den ausgeschiedenen Jörg Greser (JF Nurn) nach.

Kreisjugendwart Dirk Raupach musste in seinem Rechenschaftsbericht feststellen, dass die Zahl der Mitglieder der Jugendfeuerwehren leider auch in diesem Jahr wieder abgenommen hat. Im Vergleich zum Vorjahr leisten 19 Jugendliche weniger Dienst in den Feuerwehren. Damit setzt sich der Trend der Vorjahre weiter. Dennoch blickte er zuversichtlich in die Zukunft, denn die steigende Zahl der Mitglieder in den Kinderfeuerwehren lässt auf den künftigen Nachwuchs hoffen.

In seinem Bericht blickte er auf zahlreiche Aktivitäten auf Kreis- und Bezirksebene zurück. Im Mittelpunkt stand hier der Kreisleistungsmarsch und vor allem der Bezirksjugendfeuerwehrtag mit Leistungsmarsch in Pressig. Hier konnte die Feuerwehr Pressig aber auch die teilnehmenden Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis beweisen, dass sie gute Gastgeber und Ausrichter sind. Die Feuerwehr Burggrub konnte hier in Pressig den 5. Platz erreichen.

Im vergangenen Jahr haben, so Raupach, insgesamt 139 Jugendliche an praktischen Prüfungen wie der Deutschen Jugendleistungsspange oder der Bayerischen Jugendleistungsprüfung teilgenommen. Beim alljährlichen theoretischen Wissenstest im Herbst haben landkreisweit 257 Jugendliche teilgenommen und mit Erfolg bestanden.

Für das Jahr 2017 kündigte Raupach die verschiedensten Aktionen an. Unter anderem wird ein gemeinschaftlicher Besuch des Hallenbades in Kronach, der Besuch des Tropenhauses in Tettau oder das Minigolfspielen in Fischbach auf dem Plan stehen. So will die Jugendfeuerwehr einen Ausgleich zu den vielen feuerwehrtechnischen Übungen und Prüfungen schaffen. Schließlich, so Raupach, darf der Spaß auch nicht zu kurz kommen.

Stellvertretender Landrat Bernd Steger blickte auch besorgt auf die sinkenden Zahlen der Jugendlichen in den Feuerwehren. Sind sie es, die ja künftig für die Sicherheit in den Städten und Gemeinden stehen. Umso positiver sieht er die entstehenden Kinderfeuerwehren. „Ich stehe zu den Kinderfeuerwehren“ so Steger, denn schließlich kann man nicht früh genug mit der Persönlichkeitsbildung oder dem sozialen und ehrenamtlichen Engagement beginnen. Bürgermeisterin Weber stellte in ihrem Grußwort klar heraus, dass die Kommunen das notwendige Material für den Feuerschutz stellen, aber die durchaus wichtigere Aufgabe bei den Wehren liegt. Sie müssen das Personal finden, ausbilden und für die Einsätze jederzeit bereithalten. Dafür gilt den Führungskräften aber auch jedem Feuerwehrler ihr herzlichster Dank.

Aus den Händen von Dirk Raupach erhielten die Jugendwarte Michael Geiger (FF Friesen), Matthias Eidloth (FF Hesselbach), Michael Schnappauf (FF Tschirn) für 10 Jahre, Markus Renner (FF Hain), Dietmar Kirchner (FF Marienroth) für 15 Jahre und Matthias Kaim von der Feuerwehr Reitsch für 20 Jahre Jugendwart geehrt.

Bei den anschließenden Wahlen konnte Kreisbrandmeister Dirk Raupach mit 100 Prozent  der Stimmen in seinem Amt bestätigt werden. Matthias Eidloth (FF Hesselbach) rückte als Stellvertreter in die Führung nach, nachdem der bisherige Vertreter Jörg Greser (FF Nurn) nicht mehr zu Wahl stand. Carolin Wicklein (FF Wallenfels) und Matthias Zapf vervollständigten die Führungsmannschaft als Inspektionsjugendwart/-in für die Inspektionsbereiche I und III. Daniel Gremer (FF Birnbaum) wird künftig die Aufgaben des Schriftführers übernehmen.

Der Fachbereich Ausbildung wird künftig von Jörg Greser (FF Nurn), der Fachbereich Jahresbericht/Internet von Fabian Slovig (FF Neundorf) und der Fachbereich Kreisjugendring/Öffentlichkeitsarbeit von Markus Pöhner (FF Schanid) geführt. Die Kasse bleibt in Händen von Markus Götz (FF Neundorf).

Bild:

Die Geehrten Jugendwarte zusammen mit (1. Reihe v. links) Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, stellv. Kreisjugendwart Matthias Eidloth, Jörg Greser, Kreisbrandmeister Dirk Raupach, stellv. Landrat Bernd Steger, Matthias Zapf sowie Bürgermeisterin Gabriele Weber (4. v. rechts), Carolin Wicklein und  Pfarrer Joachim Lindner (5. v. links)

 

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Amtsübergabe bei den Stellvertretern